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Julian on September 30th, 2009
Hallo,
heute war der zweite Tag im Christel House. Es war wieder sehr anstrengend, zumal ich einen Mega Sunburn von gestern habe. Obwohl die Sonne nicht mal geschienen hat, es war einfach bewölkt. Aber den ganzen Tag draussen ist bei dieser krassen Strahlung nicht wirklich gesund.
Am Nachmittag waren wir dann in den Slums wo die Kinder aus dem Christel House mit ihren Familien leben. Wahnsinn, es gibt zwar sicherlich auch andere arme Länder und arme Regionen aber so hautnah, wirklich in die Häuser reinzugehen und sich das ganze nicht nur anzuschauen, sondern auch mit den Kindern eine kleine Verbindung zu haben, das ist schon etwas anderes.
Ich denke hier sprechen die Bilder einfach für sich.
Euch noch einen schönen Abend, wir müssen lernen morgen ist noch eine Klausur.
Julian
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Julian on September 29th, 2009
Hallo,
heute waren wir zum ersten mal im Christel House. Das Christel House ist eine nicht politische Einrichtung, welche es Kindern aus armen Verhältnissen ermöglicht eine niveauvolle Schulbildung zu geniessen. Das bedeutet, dass die Kinder sorgfältig ausgewählt werden und tagsüber diese Schule, welche auch über dem der staatlichen Schulen liegt, besuchen. Nachmittags gehen alle Kinder zurück in ihre Familien, also größtenteils zurück in die Slums. Die großen Vorteile für die Kinder sind vor allem das erlernen der englischen Sprache, eigentlich ja Landessprache in Indien, aber in der Realität doch nur einer priviligierten Klasse zugänglich. Darüberhinaus gibt es Duschen und sonstige Sanitäre Einrichtungen, die in den meisten Wohnsituation in den Familien nicht gegeben sind.
Das Programm des heutigen Tages bestand darin, dass wir jeder eine Aktivität mit den Kindern übernommen haben. Gloria hat den Kunstunterricht mitgestaltet und mit den Kindern Freundschaftsbändchen geknüpft und verschiedene indische Motive gemalt. Ich habe für vier verschiedenen Klassen den Sportunterricht gestaltet und mich dabei sehr deutlich an meine Zivildienst Zeit in Italien erinnert gefühlt
. Was macht man mit einer indischen Klasse? Na klar aufteilen in Mädels und Jungs und mit den Jungs wird Fußball gespielt. Verrückt, wie wild die werden so bald sie einen Ball sehen und einfach trotzdem nicht mal die Pille stoppen können. Inder und Fußball ist wahrscheinlich wie Deutsche und Cricket. Das passt hinten und vorne nicht. Sehr auffällig ist das ständige “Yes sir!” geschreie, das rufen die Kinder einfach immer und vor allem dann wenn sie einen nicht verstanden haben. Fragt man nochmal nach wie das Spiel geht und ob alles klar sei, kommt nur ein “Yes Sir” und danach folgt totale Orientierungslosigkeit bei den einfachsten Gleichgewichts- und Fangspielen.
Und grundsätzlich war ich heute der “Sir” und nicht der Julian aber das ist schon ok… 
Morgen werden wir dann Nachmittags auch in die Slums vor Ort gehen und uns das ganze selbst anschauen.
Darauf bin ich sehr gespannt, denn schon was man bisher aus dem Bus raus beobachten konnte war teilweise grenzwertig und Kinder die im Christel House zur Schule gehen, leben zu 100% in einfachsten Verhältnissen.
Einen schönen Abend nach Deutschland,
Julian
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Julian on September 26th, 2009
Hallo,
endlich wochenende! auch in Indien. Diese Woche war anstrengend, fast immer interessant, aber wirklich anstregend. Viel Busfahren viele Firmen besucht und viele Eindrücke gesammelt. Insgesamt waren wir bei 6 Firmen in 5 Tagen.
Wipro(IT-Firma), Bosch, SAP, UB-Group – King Fisher Brauerei(Bier), Klamottenfabrik(u.a. Cecil und Victoria Secret),Mindtree!
Alles in allem haben wir natürlich nirgendwo einen wirklich tiefen Eindruck bekommen, außer bei der Brauerei und der Bekleidungsfabrik. Weil dort Menschen auf wirklich niedrigen Niveau gearbeitet haben. Vor allem in der Brauerei, ohne Sicherheitsbekleidung in den Abfüllanlagen, das war schon hart. Die Klamottenfabrik war eigentlich schon recht human, 8Std. am Tag die Bedingungen waren für Indien denke ich absolut ok.
Heute haben wir mal einen ganz ruhigen Tag verbracht: Ausschlafen, ein bisschen shoppen, relaxen, ich war noch im Hotel Fitnesstudio und dann waren wir heute Abend mit ein paar anderen noch italienisch Essen, deluxe! Richtig richtig stilvoll und lecker, und natürlich für indische Verhältnisse echt teuer. Aber das ist auch ok.
Morgen gönnen wir uns dann ein Spa mit Massagen und noch mehr relaxation, bevor es dann neue Woche in die letzten Tage hier in Indien geht und wir im Christal House mit den Straßenkindern arbeiten werden.
Auch nach Deutschland ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
und gute Nacht!
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Julian on September 23rd, 2009
Hallo,
nachdem ich jetzt eine ganze Woche nichts von mir habe hören lassen, will ich euch mit diesem post wieder auf den neuesten Stand bringen, am einfachsten geht das wohl mit ganz vielen Bildern. Das Problem, weswegen ich auch nicht schreiben konnte war zum einen die bescheidene Internetverbindung, bzw. offenbar ein Problem mit meiner Wlan-Karte und zum anderen wenig Zeit.
Ich fange einfach mal chronologisch an, letzten Mittwoch war der letzte Tag an der Uni und wir haben unsere Abschlussberichte gehalten. Vor allem aber haben wir ein sehr wichtiges Fußballmatch ausgetragen
Deutschland vs. Indien. Vor der ganzen Schule, eine wahnsinns Zeremonie. Mit Spieler Präsentation, vier Schiedsrichtern und ganz vielen sehr zweifelhaften Bräuchen, welche die Inder anscheinen vor einem Fußballspiel durchführen. So haben sie extra für uns neue Tore aufgebaut.
Gewonnen haben wir trotzdem. Eine wahnsinns Gaudi und auch wirklich sehr gelungen war das ganze, obwohl es wohl das vom Niveau her schlechteste Fußballspiel war, welchem ich jemals beigewohnt habe, inklusive aller meiner Bambini und F-Jugend spiele. 4:2 für uns, und eines habe ich natürlich auch gemacht…
Donnerstag waren wir dann im Christal House, der NGO für welche wir auch noch in der letzten Woche arbeiten werden. Das war absolut klasse, die Kinder zu sehen, das Konzept zu verstehen und einfach vor Ort zu sein. Mehr dazu wenn wir dann auch wirklich Aufgaben vor Ort haben werden.
Freitag war sehr relaxt, indischer Kochkurs und ansonsten frei. Das war mal wieder nötig!
Das Wochenende war gänzlich einem Ausflug nach Mysore gewidmet. In Mysore und um Mysore haben wir Tempel besichtigt, die Stadt erkundet und waren natürlich auch dort viel shoppen. Absolut cool war, dass ich am Samstag Nachmittag ein paar Schals in einem Laden gekauft habe und mit dem Besitzer um den Preis gefeilscht habe, mehr oder weniger so, dass wenn er uns Preisnachlass gewährt, dass ich ihm viele deutsche Kunden bringe.
Naja das habe ich dann auch, fast alle von uns haben dort ihre Schals gekauft und ich war zufällig am Sonntag nochmal in diesem Laden und der Typ war so dankbar, dass er mir einen weiteren Schal geschenkt hat und von seinem tollen Business Day gesprochen hat… coole Geste!
Vollkommen platt dann von diesem intensiven aber auch sehr coolen Wochenende, waren wir dann gestern und heute bei unseren ersten Business besuchen. Gestern “Mindtree” heute “SAP” und so geht es die ganze Woche weiter. Auch wenn nicht jeder Vortrag in so einer Firma und v.a. nicht jede Räumlichkeit einer IT-Company umwerfend sind, finde ich es wirklich gelungen, dass wir Einblicke in indische Firmen, bzw. deutsche Firmen in Indien bekommen. Das ganze in Verbindung mit den ersten 1 1/2 Wochen an der Uni ist absolut sinnvoll und gefällt mir.
So dann lasse ich mal die Bilder für sich sprechen und schreibe hoffentlich diese Woche wieder ein bisschen öfter, je nach Internetverbindung. Die leider nur bei mir so schlecht ist :/
Bis dahin,
Julian
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Julian on September 14th, 2009
Hallo,
ein wunderschöner Montag Abend, der eigentlich dem lernen gewidmet sein sollte (morgen ist die angekündigte Klausur) widme ich nun zuminest zum Teil diesem Post.
Gestern haben 17 von uns einen Tagesausflug nach Belur und zwei anderen Tempelstätten unternommen und wussten um 7Uhr morgens, als wir in den Bus einstiegen noch nicht wie wörtlich wir den “Tagesausflug” nehmen sollten.
Belur liegt ca.250km von Bangalore entfernt und klingt somit gar nicht weit weg. Auf unserem vier Stunden langem Weg dorthin haben wir vorher noch an zwei anderen Tempeln gehalten und uns wirklich tolle Eindrüke der Natur und auch der antiken Gottespaläste machen können. Trotzdem sind vier Stunden reine Fahrzeit natürlich schon nicht schlecht für 250km…
Klasse waren die mindestens 300 Stufen hoch zum ersten Tempel und der damit verbundene Ausblick über weite Teile des Landes. Indien hat ganz sicher sehr viel zu bieten, v.a. auch eine sehr tiefe Kultur auch wenn wir davon bisher wenig mitbekommen haben. Auf dem Land geht es aber auch hier zu wie in beispielweise Kambodscha oder Thailand. Man ist noch nicht mal aus dem Bus draussen und schon werden einem die ersten schrecklichen Postkarten und Steinfiguren direkt unter der eigenen Nase präsentiert. Genial fand ich, dass die Inder alle den Spruch “maybe later” kultiviert haben und somit kleine Papageien eines, wahrscheinlich höflichen Engländers sind der vor Jahren bestimmt mal gesagt hat: “Let’s see, maybe later.” Sehr Zielorientiert dieses maybe later, da ich auch nachdem Abstieg immer nur mit maybe later geantwortet habe.
Nun aber mal zum eigentlich tollen Teil des Ausflugs, die Rückfahrt, die wir ca um 17Uhr angetreten haben, wurde zur Qual. Nach circa 1 1/2 Stunden ist der Keilriemen des Busses gerissen und hat uns die erste gute Stunde Verzögerung gekostet. Die planmäßige Ankunft von 22Uhr wurde damit auf so gegen 23Uhr verschoben. Wir alle noch bester Laune, das ist natürlich eine lustige Anekdote. Dumm war nur, dass die Klimaanlage nicht mehr angemacht wurde, weil der Motor anscheinend eh schon sehr strapaziert war. Einzige Lösung, die Einstiegstür offen zu lassen, war dann wirklich notwendig weil wir alle mächtig ins Schwitzen gekommen waren.
Kurz vor 22Uhr, 30km vor Bangalore wache ich auf, es hört sich was sau komisch an. Gloria sagt laut: “Wir haben einen Platten” … bis das alle, inklusive Busfahrer, registriert hatten, waren es sogar zwei Platten. Auch Sonntag Abend ist die Hauptverkehrsstraße nach Bangalore sehr befahren, mit verrükten kleinen Indern, die ganz sicher nicht daran interessiert sind wer auf der Straße steht oder warum. Letztendlich standen wir weitere 1 1/2 Stunden vor dem Bus, der eine Ersatzreifen den der Fahrer dabei hatte hat leider nicht ausgereicht, und haben auf einen zweiten Bus gewartet der uns dann nach Bangalore gefahren hat. Ankunftszeit 01:00Uhr. Das sind acht Stunden für 250km. Gestern Nacht fanden wir das alle gar nicht lustig, heute finde ich es zum brüllen
naja so mal genug für heute und ich lerne mal fleißig…
Julian
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Julian on September 12th, 2009
Hallo,
Samstag Abend in Bangalore, Indien. Ich sitze am PC höre ein bisschen Bundesliga über Bayern1.de ^^ und schreibe mal über ein paar neue Eindrücke.
Heute hatten wir den ganzen Tag frei und haben ihn eigentlich nur zum shoppen genutzt. Das heisst im Klartext mit circa 6-8 Rikshas von comercial street zu x beliebigen Shopping Malls. Das tolle an solchen fahrten ist die Mischung aus natürlich Smog und unterschiedlichen Stadteindrücken. Hier liegen zwischen Slum und Tempeln nur wenige Meter. Auch jeder Riksha Fahrer ist ganz anders drauf, viele sind bereit mit dem Taxometer zu fahren, zumindest wenn man ihnen klarmacht, dass man die normalen Preise kennt. Manche jedoch denken glaube ich einfach ganz simpel: weiße Haut=viel Geld!
Naja natürlich muss man sich nicht immer um 50Cent Fahrpreis hin oder her streiten… Trotzdem sehr interessant, wie schnell manche Taximeter laufen
Shopping ist hier deutlich angenehmer als beispielsweise in Thailand, kein Gezerre und Geziehe, natürlich ein “You wanna buy sir?” aber doch relativ selten, meistens hat man die Zeit erstmal zu schauen, außerdem sind die Inder sehr höflich. Einzig überall angestarrt zu werden, nervt ab und zu.
Klasse war, dass Gloria und ich heute auch etwas Abseits der commercial street(der Hauptshopping Meile) unterwegs waren und mal in die absolut indischen Einkaufsbezirke geblickt haben, dort waren sehr auffällig viele Muslime und Christen zu sehen. Aber natürlich auch je weiter man von den, hier in Bangalore fast westlichen Straßen, abkommt wird das Klima und das Szenario nach wenigen Metern schon deutlich ärmer und teilweise recht krass. Beispiel hierfür war ein Fischmarkt auf den wir zufällig gestossen sind und auch schnell wieder “geflohen” sind.
Shopping ist hier auch in den Malls interessant, da Inder teilweise eben auch wohlhabend sind und man dort für unsere Verhältnisse recht günstig an Hemden und Anzüge kommt. Und genau so einen lasse ich mir nun schneidern, einen dunkelblauen Anzug. Mal schauen was daraus wird am Dienstag muss ich zur Anprobe und am Freitag in einer Woche ist er dann fertig. Natürlich werde ich Euch Bilder zeigen.
So ich hoffe ich konnte euch ein bisschen mehr Eindrücke und nicht nur Alltagsgeschichten aus Indien schildern.
Bis demnächst,
Julian
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Julian on September 9th, 2009
Hallo,
der Unialltag hat uns eingeholt und das in Indien. Heute war der dritte Tag und es kommt einem schon vor wie mehrere Wochen. Wir haben einen sehr routinierten Ablauf gefunden, der als Gruppe auch wichtig ist, so dass keiner verloren geht. Jeden morgen um 7:45Uhr ist abfahrt zu Uni und je nach Traffic dauert das zwische 40 min un 1h 30 min. Indischer traffic jam ist wirklich crazy und ganz und gar unnötig
aber gut…
Danach haben wir den ganzen Tag Vorlesungen bis um 16:15 Uhr mit einer Unterbrechung für unser indisches Lunch, was zwar ziemlich gleich jeden Mittag ist, aber wirklich lecker. Die Vorlesungen sind ok, das ganze ist eigentlich Master Niveau und trotzdem kommt es mir leider nicht mal ganz wie unser Bachelor Niveau vor. Obwohl wir an einer sehr teuren Privat-Hochschule sind.
Wer mitgedacht hat sieht, dass wir meistens erst um 17:30Uhr wieder im Hotel sind und alle meist auch sehr platt. Da um 18.30uhr – 19Uhr die Sonne untergeht muss man sich wirklich aufraffen sofort etwas zu unternehmen um auch noch Eindrüce von Bangalore zu sammeln. (diese hier):
Heute waren Gloria, Jule, Diana und ich wirklich cool shoppen und haben original indisch in einem stylischen indischen Restaurant gegessen. Es war also ein absolut gelungener Abend. Obwohl wir nicht zum Urlaub sondern zum studieren hier sind (O-Ton des mitgereisten Professors).
Leider hat er damit recht, allerdings wäre eine sinnvollere Aufteilung zwischen Freizeit und Arbeit/Uni sehr wünschenswert gewesen. Aber hey, das ist kein Grund von schlechter Laune zu reden, ich finde es mächtig gut hier und freue mich tierisch eine andere Kultur kennen zu lernen. Über Bangalore oder hier bengalurus kann man sagen, dass es nicht nur laut und groß ist wie schon eingangs der Woche erklärt sondern vor allem Smog verpestet. Ich war noch NIE in einer Stadt mit so krassen Luftproblemen…
das nächste mal dann mehr Eindrücke und weniger bla bla über den Alltag, ach ja und am Wochenende werden wir wahrscheinlich einen kurz-kurz Trip ins Umland machen
macht es gut,
Julian
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Julian on September 7th, 2009
Hallo,
so nachdem ich ein Jahr lang nicht mehr gebloggt habe, eröffne ich hiermit meinen “Reiseblog” wieder.
Samstag um 15.45Uhr deutscher Zeit ging es in München los, 09:30Uhr südindische Zeit waren wir in Bangalore, Indien.
Im Rahmen eines Studienprojekts: “Doing Business in India” sind Gloria und ich (und 29 weitere Studis der HNU) hier in Indien. Bangalore ist die fünft größte Stadt Indiens mit knapp 5Millionen Einwohnern allerdings deutlich größer als Berlin.
Der erste Tag war gestern und vollkommen dem Ankommen und erholen gewidmet, da wir ganz einfach alle sehr müde von der langen Reise waren. Abends sind wir zu viert noch ins Zentrum gefahren mit einer Taxi Rikshah um erste echte Eindrücke zu sammeln…
… und die sind schon echt gut, Indien ist noch lauter noch greller noch dreckiger und einfach von allem ein bisschen mehr als alles was ich bisher erleben durfte. Das ist aber wahnsinnig stark, da wir hier die extremen Gegensätze wirklich spüren können, denn heute (Montag) ging es dann direkt weiter mit dem ersten Vorlesungstag. Vorlesung an der Alliance Business Shool of Bangalore.
Dort haben wir alle einen indischen “Buddie” zugewiesen bekommen und die ersten Insights in den indischen Markt und marketing Maßnahmen bekommen. Die Buddies sind absolut klasse, da wir so wirklich in touch mit der indischen Kultur und den indischen Lebensweisen kommen und vor allem noch kommen werden. Allerdings wie oben angesprochen ist natürlich die Kluft zwischen Arm und Reich gewaltig und die ABS eine private Master Hochschule.
So nun erst mal genug von den ersten Eindrücken, Jule, Diana, Gloria und ich werden jetzt noch essen gehen, irgendwo wo’s wirklich indisch ist … und ich trink vorher noch meinen “desinfektions” Whiskey
greetz,
Julian
Guten Morgen,
hier von Ko Chang Island. Immernoch
, ja ist auch wirklich schoen hier. Heute zwar nicht durchgehend Sonne aber trotzdem immernoch traumhaft… fuer uns aber trotzdem der letzte Tag am Meer, da es morgen Vormittags weitergeht nach Bangkok. Das wird auch mehr oder weniger den ganzen Tag brauchen und gegen fruehen Abend koennen wir dann unser Hostel in BKK beziehen, was wieder einmal das SUK11 sein wird.
Ich glaube wenn man eine Reise gut begonnen hat sollte man sie auch genauso gut beenden und daher haben wir usn fuer das gleiche Hostel entschieden. Fern ab vom mega Back-Pack-Tourismus!
Die letzten Tage hier haben wir wirklich genossen, ich habe gestern endlich mal mit ein paar Thais und ein paar Touris ne Runde gekickt
, ja schlecht waren sie nicht … aber Spass hats auf jeden Fall gemacht, leider kann ich heute nicht mehr laufen. Auf Sand bekomme ich nach 1-2 Stunden immer riesen Blasen an den Fussballen die das Gehen in den naechsten 3-4 Tagen eher schwer gestalten. Aber ich will ja mal nicht so sein, koennte mir durchaus schlimmeres vorstellen. Zum Beispiel keinen Thai-Ice-Tea mit Blick aufs Meer geniessen zu koennen…
Hier noch ein paar Bilder aus den letzten Tagen..
Ansonsten Viel Spass daheim und bis die Tage, evtl. nochmal aus BKK oder dann zu Semesterbeginn aus Ulm
Gruesse Gloria & Julian
Guten Mittag von Ko Chang,
mitterweile ist das hier der vierte Tag den wir auf Koh Chang verbringen und nach 2 Naechten zwischen Absteige und Lonely Edge haben wir jetzt den Ort gefunden an dem wir die letzten paar Tage unserer Reise verbringen wollen. Nature Beach, Koh Chang.
Hier mal ein paar Impressionen:
Bis Donnerstag bleiben wir jetzt hier und dann gehts weiter, zurueck, in die Hauptstadt Bangkok wo dann naechsten Sonntag unser Flug ins herbstliche Deutschland auf uns wartet.
Aber solange wird jetzt hier nochmal Sonne getankt und der Strand sowie Bueche und Shakes genossen
…
Gruesse vom Insel-Idylle
Gloria und Julian